
Viele Wegstrecken können wegen ihrer Unübersichtlichkeit und den in ihnen verborgenen Schwierigkeiten für den Wanderer nur mit anderen zusammen bewältigt werden. Gehen lernen heißt auch, Teil eines Ganzen, eines vielfältigen Organismus zu werden.
Deshalb sucht sich ein Gehender Gefährten. Sie zu finden bedeutet für den Suchenden, über seine Ziele zu reden. Er erkennt seine Freunde nämlich an der Gemeinsamkeit des Weges. Das Vertrauen zu seinen Gefährten entsteht allein durch ihre unverbrüchliche Treue zum Weg.
Die Gefährten eines Gehenden sind seine Heimat. Ihre Gruppe ist immer so stark wie ihr schwächstes Glied. Der Gehende wird stark sein und niemals die Last eines Freundes übernehmen, denn er wird ihn schwächen und selbst vom Weg abkommen. Lieber vermittelt er sich selbst und kann dadurch dem Freund zeigen, wie er sich selbst helfen kann.
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