
Zu Beginn seines Weges verzehrt den Suchenden die Sehnsucht nach der Ankunft. Suchende, die das Ziel erreicht haben, können es nur umschreiben: Sie nennen es Einssein, Erfüllung, Vollendung oder Ganzheit des Selbst. Erst im Verlauf seiner Reise erkennt der Gehende, daß das Ziel Beweglichkeit heißt, daß es selbst Beine hat. Es gibt nichts Befriedigenderes, als sich mit seinen eigenen Beinen, gutem Bodenkontakt, den Blick unverschleiert nach vorn gerichtet, im Bewußtsein des bereits zurückgelegten Weges vorwärts zu bewegen.
Die vermeintlichen Ziele "Ruhm", "Anerkennung" und "Erfolg" in den Augen anderer sind verschwunden und haben sich in Luft aufgelöst. Der Weg hat die Aufmerksamkeit des Gehenden geschickt von seinem eigentlichen Ziel "Flexibilität" abgelenkt und ihm scheinbar lohnende Ziele vorgegaukelt, um ihn zum Weitergehen zu motivieren. Für einen Wanderer ist es ein erhebendes Gefühl, wenn er den Weg zum erstenmal zu sich sprechen hört:
Ich bin das Ziel.
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