
Eine Zeitlang hat der Wanderer nicht auf seine hölzernen und unsynchronisierten Bewegungen geachtet. Er ist einfach nur gegangen.
Eines Tages bemerkt er, daß der Weg ihn zu verändern beginnt: Seine Muskeln wachsen, seine Bewegungen haben sich den Herausforderungen des Weges optimal angepaßt, Die Koordination seiner Glieder verläuft harmonisch und energiesparend. Die Tat des Gehens hat ihm zu besserer Anpassung an den Weg verholfen. Das, was alle Vorstellungen und frommen Wünsche, mit denen er sich gedanklich beschäftigte, nicht vermochten, hat die Handlung des Gehens ohne größere Schwierigkeiten vollbracht: Er hat sein Verhalten geändert. Während er bisher fast ausschließlich auf den Weg orientiert war, wendet er sich nun dem Gehen zu:
Seine Bewegungen werden von den Herausforderungen des Weges bestimmt. Gehen lernt er allein.
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