Donnerstag, 23. Oktober 2008

Ruhe und Bewegung 1



Der Mensch und insbesondere der Wanderer ist eigentlich ständig in Bewegung. Selbst im Schlaf ist sein Inneres vielen lebendigen Prozessen unterworfen.

Die wirkliche Ruhe kennt nur der Tod.

Der Wanderer bemerkt jedoch bei seiner Reise, daß es sich besser wandern läßt, wenn er im Einklang mit allem Anderen geht. Die Stille, die er dadurch in sich herzustellen sucht, ist zwar nur ein geringfügiger Abdruck der endgültigen Ruhe des Todes, sie vermag aber bereits den notwendigen Ausgleich herzustellen zwischen der fortwährenden Bewegung und der endgültigen Ruhe des Todes.

Ruhe ist nur eine Form der Bewegung eines Gehenden.

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