
Indem er die Haltung eines Suchenden einnimmt, der nicht weiß, was ihm als nächstes begegnet, der deshalb wißbegierig und offen auf das vor ihm Liegende zugeht, kann er seine Geschwindigkeit der Entwicklung erheblich steigern. Deshalb ist ein Gehender immer auf der Suche nach Wahrheit, weil Unwahrheiten ihn nur auf Abwege führen. Für den Wanderer gilt folgender Grundsatz:
Seine Bewegungsrichtung sei vom Bekannten zum Unbekannten, denn in dieser Richtung erwarten ihn die meisten Gefahren und Geheimnisse. Sie sind das Salz in der Suppe des Suchenden.
Werden die Verhältnisse unübersichtlich, nimmt er sich einen Augenblick der Leere. Er weiß, sie wird sich mit Wissen auffüllen.
Und er läuft nie davon, denn er kann nicht vor sich selber fliehen.
Vor nichts, was ihn bereits berührt hat, kann er weglaufen. Er erreicht nur immer wieder den Ausgangspunkt.
Das Unbekannte ist niemals vollständig zu erfassen. Deshalb steckt er sich Teilziele ab und nutzt die Zeiten der Ruhe dann zur Verarbeitung.
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