Mittwoch, 22. Oktober 2008

Der Austausch von Kraft 2



In einem bestimmten Augenblick wird ihm plötzlich klar, daß es steinige, trockene Wege gibt, deshalb sieht er zu, daß er lebendig bleibt, denn Gehen ist nur dann sinnvoll, wenn er seine Kraft erweitert. In unwegsamem Gelände wird er viele Niederlagen erleben. Sie dienen dazu, seine verborgenen Kräfte zu mobilisieren. In der Niederlage, wenn er sich entschlossen hat, aufzugeben und zurückzugehen, entdeckt der Gehende seine Vergänglichkeit: Er wird nur diese eine Chance haben. Er wird nicht ewig über diesen Planeten wandern können, nur eine begrenzte Zeit. Und er wird zu Staub und Asche werden.
Deshalb wird er sich vergegenwärtigen, daß er immer mit dem Rücken zur Wand steht und er wird jeden Tag so leben, als wäre es sein letzter, dann nutzt er ihn garantiert. Wenn der Sturm heult und der Regen ihm ins Gesicht schlägt, singt er ein Lied, das ihm die Kraft zum Weitergehen gibt:


Du wirst dich bewegen, wie du es noch nie getan hast
Du bewegst dich in deiner Gangart
Du wirst selber in Bewegung kommen
Du hast selber soviel Kraft
Steh dir nicht länger selbst im Weg
Sag dazu nicht nein

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