
Bevor der Wanderer sich auf den Weg begibt, trifft er die notwendigen Vorbereitungen für seine Wanderung: Er zieht sich entsprechend an, er versorgt sich mit Proviant, er orientiert sich mit Hilfe einer Karte über seinen Weg und er plant seine Wanderung vorher.
Doch Pläne haben ihre Tücken. Sie sind nicht die Wirklichkeit, sondern vermitteln nur eine eigene Vorstellung. Oft ist die Wirklichkeit komplexer und widersprüchlicher, von einer Art also, die kein Plan zu erfassen vermag.
Wenn der Gehende auf die Wirklichkeit trifft, versucht er sich an seinen Plan zu klammern wie ein Alkoholiker an seine Flasche.
In seinen Vorstellungen hat er sich -ausgerüstet mit seinen Plänen und bestens vorbereitet- souverän handelnd auf diesem seltsamen Weg befunden; jetzt, auf diesem Weg, zerrüttet die Wirklichkeit seine Pläne und Vorstellungen, läßt ihn hilflos und ohne Orientierung in sich gehen, vor oder zurück, manchmal im Kreis und oft ohne klare Richtung. Sie zwingt ihn dazu, sie und sich zu akzeptieren und das ist gut so, denn es ist der erste Schritt seiner Veränderung.
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