Dienstag, 21. Oktober 2008

Die Entscheidung 2



Ist die Entscheidung erfolgt, erkennt der Wanderer in der Ferne bereits die nächste Entscheidung: Es gibt viele Wege, die er gehen kann. Jeder Weg könnte ihn ans Ziel führen, dahin, den nächsten Schritt zu gehen.
Es gibt einige Hinweise, die dem Wanderer als Leuchttürme in der Dunkelheit seiner Unkenntnis dienen:

Es lohnt nur zu gehen auf Wegen, an deren Anfang sich bereits ihr Wesen, die Ordnung des Ganzen offenbart. Alle anderen Wege können niemals Wege sein, die dem Wanderer Kraft geben.
Nicht jeder Weg führt an ein Ziel, manche führen auch nirgendwo hin. Der Gehende erkennt einen gangbaren Weg daran, ob er ihm eine Chance zur Entwicklung anbietet; wenn nicht ist es besser ihn zu verlassen, denn es ist kein Weg, sondern ein Platz, der den Wanderer fixiert hält. Es gibt keinen Grund, allzu lange an einem Platz zu verweilen, so schön er auch sein mag.

Für seine Entscheidungen ist der Reisende in Sachen Entwicklung niemandem Rechenschaft schuldig, nur sich selbst. Niemand aber verbietet ihm, den Weg mit anderen gemeinsam zu gehen.

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