
Der Gehende begegnet auf seinem Weg unweigerlich seinen Schwächen.
In dieser Situation ist es wichtig, sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen, sonst ergeht es ihm wie dem Zauberlehrling und sie machen sich selbständig.
Sie zu verdrängen ist sicherlich die schlechteste Möglichkeit des Umgangs mit ihnen.
Sie zu ignorieren wird ihm nicht viel helfen, denn sie werden sich gegen Ignoranz zur Wehr setzen.
Das Problem eines Wanderers, der seiner Schwäche gewahr wird, ist vor allem, daß das, was er für Schwäche hält, eigentlich überhaupt keine Schwäche ist, wenn er sie akzeptiert und in ihr lebendig handelt.
Meist jedoch versteinert er vor Selbstmitleid oder Stolz oder Eigendünkel. Er projiziert seine Schwäche auf die Welt und hat sich somit die Möglichkeit genommen, auf sie einzuwirken.
So bemerkt er nicht, daß eigentlich sein Stolz oder sein Selbstmitleid seine einzige wirkliche Schwäche ist.
Und wieder wird er vor der Frage stehen: Soll er den Weg gehen? Und er wird sie wieder mit ja beantworten, denn er weiß, daß er nicht mehr zurück kann.
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