
Wenn der Gehende vor schwierigen Entscheidungen steht, etwa wenn sich der Weg in mehrere Richtungen zerfieselt, kann es passieren, daß er längere Unterbrechungen einlegt. Die Frage der richtigen Entscheidung ist eines der schwierigsten Probleme auf dem Weg eines Reisenden.
Oft kann er die Verhältnisse nicht übersehen und zögert deshalb unnötig lange. Anstatt sich dann unverdrossen an das Sammeln der notwendigen Informationen zu machen, mit deren Hilfe er seine Entscheidung zu treffen vermag, verläßt er den Weg eines Suchenden, vergräbt sich in sein Selbstmitleid oder in Vorwürfen gegen die Verhältnisse und hält sich somit unnötig auf.
Wenn der Weg sprechen könnte, würde er ihm zurufen:
Halt an! Wende deinen Blick ab! Suche, suche dir Tag für Tag und Nacht für Nacht ein neues Wunder. Denn wisse, wenn der Regen fällt, fällt er nicht nur auf ein Haus.
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