
Der Weg verändert sich beständig. Auch rechts und links an seinem Rand gibt es viel Bemerkenswertes. Während der Wanderer zunächst auf sich selbst konzentriert ist, treten immer mehr die Dinge und Menschen um ihn herum in Erscheinung.
Es liegt in der Natur der Haltung eines Suchenden, daß er sich nichts aussuchen kann. Alles aber wird eine Erfahrung für ihn sein.
Wenngleich sich ihm diese Illusion oft aufdrängt, bestimmt der Gehende nicht allein die Verhältnisse. Der Weg und alles, was zu ihm gehört, hat da ein gehöriges Wort mitzureden.
Der Reisende begegnet vielen Versuchungen, seinen Weg zu verlassen. Irgendwann wendet er sich von den austauschbaren Sensationen ab und entdeckt dabei seine Bedürfnisse. Er hatte schon geglaubt, ihnen nie zu begegnen und immer in der hastigen Schalheit nicht befriedigender Soforterlebnisse verbleiben zu müssen.
Er ist erstaunt über die Menge derjenigen, die sich mit Halbheiten zufrieden geben, ja, die nicht einmal die Existenz des Weges erahnen. Mit traurigen Augen sehen sie ihn an wie ein Wesen vom anderen Stern.
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